14.06.2014-Bike-Biathlon Altenberg

Bericht von Norman:

Am Wochenende startete ich zum 14. Bike-Biathlon in der Sparkassen-Arena Altenberg.
Absolviert werden mussten drei Runden à 2,6 km und zwei Schießeinlagen mit je fünf Schuss mit dem Kleinkaliber-Gewehr liegend auf Stehendziele (Durchmesser der Scheibe 11,5 cm - was aus 50 m Entfernung äußerst klein erscheint).
Um 9:15 Uhr ging es dann zum Anschießen, wo ich mit ruhiger Hand schon mal fünf von fünf Schuss ins Schwarze brachte. 10:32 Uhr ging es für mich dann auf die kurze aber wellige Strecke, also eine Runde Vollgas und dann mit nicht allzu hohem Puls an den Schießstand. Fünf Schuss - vier Treffer; also einmal in die 150m lange Strafrunde; das gleiche Spiel nach Runde zwei, ebenfalls fünf Schuss, vier Treffer und eine Strafrunde. In der letzten Runde hieß es noch einmal Vollgas geben in Richtung Ziellinie. Nun noch warten auf die Ergebnislisten und da stand ich dann auch ganz oben in meiner Altersklasse.

Anschließend wurden die 40 Zeitschnellsten Hobby- sowie Stützpunktsportler zu 2er-Staffeln eingeteilt. Jeder musste drei verkürzte Runden fahren und dreimal zum Schießen. Mein Partner war Paul Zimmermann, ein starker Nachwuchsmountainbiker von Mounty Altenberg. Paul war hoch motiviert und meinte auch gleich er wolle als Erster an mich übergeben. Er kam als Führender von der ersten Runde, hatte aber Probleme beim Nachladen mit dem Gewehr und musste dreimal in die Strafrunde und übergab an etwa 15. Stelle auf mich. So ging ich auf die schnelle Strecke und zum Schießen. Fünf Schuss und fünf Treffer später waren wir beim zweiten Wechsel schon auf Platz zwei vorgerückt. Knapp ging es dann bis zum letzten Schießen weiter. Vor der letzten Schießeinlage hatten die Führenden Michael Rösch und sein Partner Matthias Ehrlich etwa 30 Sekunden (ca. zwei Strafrunden Vorsprung). So musste das letzte Schießen entscheiden; der Druck war sehr hoch und man konnte sich gut vorstellen wie es da im Winter den Profis ergeht. Ebs Rösch hielt die Zuschauer auf dem Laufenden und ich hörte „zwei Fehler an Stand eins“. Bei mir war es leider einer mehr; also ab in die letzten Strafrunden.
Trotzdem konnte ich noch etwas aufholen und wir kamen mit nur 17,7 Sekunden Rückstand auf Platz zwei ins Ziel.

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