30.04.2016-Pitt startet in die MTB Saison beim Halden Bike Marathon in Löbichau

Um es vorweg zu nehmen – ein als Formtest geplantes Rennen muss man nicht über die maximale Distanz bestreiten – es reicht auch die Hälfte. Aber der Reihe nach. Nachdem Rico mir kurzfristig meine Bremsproblemen behoben hatte (Vielen Dank dafür!) war mein Mountainbike also startklar für die Saison. Meinen eigenen Zustand wusste ich wusste zu diesem Zeitpunkt weniger einzuschätzen, aber dafür hatte ich mir ja oben genannte Veranstaltung auserkoren.

Nach den im WWW zu findenden Beschreibungen klang die Streckenbeschreibung der 25km Schleife bei ganzen 210Hm aufwärts und hohem Straßen- und Feldweganteil nach einer leichteren Aufgabe, also meldete ich auch gleich mal für die Langstrecke, die vierfache Umrundung plus Einführungsrunde. Samstag dann früh das Rad ins Auto gestellt und bei herrlichstem Radfahr-Wetter gen Löbichau gedüst. Vor Ort traf ich Guido Goldig, Mike und Christian – alle auf kürzeren Strecken unterwegs. Eine weise Entscheidung wie ich später erfahren sollte. Gestartet wurde pünktlich, die Einführungsrunde gestaltete sich unspektakulär und vom Tempo her moderat so dass wir uns noch in einer größeren Gruppe auf die Erste Runde begaben.

Die Streckenführung beim Halden Bike Marathon ist wahrlich nicht zu technisch und so blieb es einigen ruppigen Anstiegen, teilweise fast sumpfigen Wiesenstücken und letztendlich der Haldenüberquerung vorbehalten für Selektion zu sorgen. Ich hielt mich die ganze Zeit in der Spitze, die Ende der Ersten Runde noch aus 8 Fahrern bestand, Mitte der Zweiten Runde aus 6 , und Ende der Zweiten Runde aus 4 Fahrern bestand. Dummerweise hatte es zu diesem Zeitpunkt auch mir den Stecker gezogen – will heißen das mein Akku urplötzlich leer war und eine eher kleine Lücke, welches sich durch Überrunden von anderen Teilnehmer auftat, zu einem riesigen nicht mehr zu schließendem Loch avancierte.

Tja, das hatte ich mir anders vorgestellt, aber von nun an parkte ich mehr oder weniger auf der Strecke. Meine Aufgabe war es fortan Platz zu machen wenn von hinten jemand zu mir aufschloss und mich überholte, den der Akku füllte sich nimmermehr. Nach ewigen 3:30h überquerte ich die Ziellinie als 15. – so muss ich die Ergebnisliste schon von hinten Lesen um gut auszusehen, aber sei es drum, die Saison ist ja noch lang. Bleibt noch übrig sich bei Strick’s Frau Stefanie für die Verbottelung zu Danken - Merci beaucoup, Madame

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