30.08.2016-Vierhübeltour

Nach reichlich Unfallpech in den letzten Monaten waren wir zum Vier-Hübel-Tour-Wochenende im Erzgebirge und ich entschied mich nach dem Desaster 2012 kurzfristig für einen Start. Die Vorbereitung war schlecht aber die Vorfreude groß, zu groß. So bin ich den ersten kurzen Anstieg nach dem Start, die Pflasterstraße zur Vierenstraße - schon immer verhasst, wieder viel zu schnell hochgefahren. Danach war ich physisch und psychisch am Ende: Die Beine taten weh und ich wäre am liebsten wieder umgekehrt. Noch war der Rückweg kurz. Aber aus unerklärlichen Gründen fährt man/frau dann doch weiter. Nach einer halben Stunde wartete Sebastian auf dem Bärenstein auf mich und konnte mich wieder etwas motivieren. Ich trank so viel ich kriegen konnte und hängte mich hinter ihn. So langsam erholte ich mich von dem anfänglichen Desaster und es machte wieder Spaß. Das Ziel, einmal im Leben unter 4 Stunden zu fahren war anfangs da, aber spätestens nach 5 Minuten begraben wurden. Als wir dann aber zu zweit gut Meter machen konnten und nach 2h17min am Unterbecken in Markersbach die Beine immer noch recht gut kurbeln konnten, schöpften wir etwas Hoffnung, es vielleicht doch schaffen zu können. Ich quälte mich zum Fichtelberg hinauf. Ja, das tat weh, sehr sogar, aber als wir dann als 32. und 33. gemeinsam oben ankamen und da als Fahrzeit 3h55min standen, war das schnell wieder vergessen. Wow! Ich denke, ich werde jetzt das Rad an den Nagel hängen. Lebensziel erreicht, was will man/frau mehr? Es war toll, die Strecke der "4-Hübel-(mit-Transponder-)Tour" gemeinsam zu fahren, auch wenn Sebastian sicher ein bisschen was aushalten musste, aber alleine hätte ich das nicht so schnell geschafft. Vielen Dank!

"Unser" Christian Schröder hat derweil unseren bis dato amtierenden Bergkönig Guido abgelöst und ist als einer von Dreien mit als Erster auf dem Fichtelberg angekommen. Toll! Guido kam kurz danach ins Ziel als Zweitschnellster und Mike folgte kurze Zeit später.

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