28.05.2017-Erzgebirgsradrennen Markersbach

Radsport-Sonntag
Während am vergangenen Sonntag Tom Dumoulin sich mit seinem Gesamtsieg in die „Annalen“ der Radsportgeschichte eingeschrieben hat und beim deutschen XC-Weltcup ein Crossfahrer dem amtierenden Weltmeister und Olympiasieger Paroli bieten konnte, war (zumindest für uns) das eigentliche Radsport-Highlight des Wochenendes das 19.Erzgebirgsradrennen in Markersbach. Jeder kennt die Strecke, kaum einer mag die Strecke und doch fahren immer wieder alle mit – vielleicht auch wegen des schönen Wetters, der reibungslosen Organisation oder des guten Zwecks: Ein Teil der Startgebühr wird jedes Jahr gespendet.
Wir waren auch gut vertreten mit Sandra auf der kurzen Hundsmarterrunde und Guido, Lars, Christian, Mike und mir (Laura) auf der Fichtelbergrunde. Sebastian musste krankheitsbedingt passen. Ein Magen-Darm-Infekt macht seit zwei Wochen die Runde... Der diesjährige Girosieger hatte es vorgemacht, aber er wollte es nicht nachmachen.
So nahm ich, gerade rechtzeitig wieder erholt von „Magen-Darm“ quasi seinen Platz in der ersten Reihe ein, aber ließ schon bald, also am ersten Hügel die Presser ziehen. Starten war noch nie meine Stärke und ich dachte, es ist auch viel PR-wirksamer: von vorne starten, alle vorbeifahren lassen und dann langsam wieder überholen. Nach der Hälfte des Anstiegs zum Oberbecken ging ich in die Überholspur und überholte langsam aber gleichmäßig alle Bolzer. So machte ich einige nette Bekanntschaften. Meist wurde ich am Anfang jeder Welle oder jedes Berges überholt und sammelte alle wieder ein. Ich weiß, dass das für die Eingesammelten psychisch nicht gut ist, aber ich habe versucht zu missionieren, mein Geheimrezept verraten –leider ohne Erfolg. Die Männer „ballern“ eben lieber.
Oben nahm ich dankend die 2. Flasche von Christians wahren Eltern und Lars Freundin Anne. Die Rückfahrt verlief unspektakulär. Die magische Grenze von 1h50min war heute, nachdem ich die letzte Woche viele Tage nur im Bett und im Bad verbracht hatte, ein ganzes Stück weit weg, aber für’s Jubiläum im nächsten Jahr soll es ja auch noch Ziele geben.
Youngster Christian fährt den alten Herren davon und wird beim Sieg von Robert Walther gesamt 3. vor Lars und Guido. Damit ist er der erste Jugend/Junioren-Fahrer auf dem Gesamtpodium in den letzten 19 Jahren. Seinen Ziehvater, der im Umzugsstress steckt hat er bei der Siegerehrung würdig vertreten in der AK Senioren 2, in der Lars vor Guido gewinnt. Mike kommt auf einen super 16. Platz und wird 6. In seiner AK. Sandra unterbietet die 1,5 h souverän und wird 5. in Ihrer AK.

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