29.06.2014-Mad-East-Challenge

Am vergangenen Wochenende waren mit Bastian, Guido, Immanuel, Laura, Pitt, Sebastian und Norman alle Fahrer des Teams bei der Mad-East-Challenge in Altenberg im Einsatz.
Bereits am Freitag starteten Laura, Immanuel und Sebastian gemeinsam mit Felix Fritzsch für die TU Dresden bei den deutschen Hochschulmeisterschaften im Team-Relay. Hierbei musste jeder Fahrer 3,5 Kilometer auf einem anspruchsvollen Kurs bewältigen. Felix konnte als Startfahrer gleich einen kleinen Vorsprung auf die TU Chemnitz heraus fahren. Immanuel baute den Vorsprung aus und Laura übergab immer noch in Führung liegend an Schlussfahrer Sebastian. Dieser konnte mit letzter Kraft einen kleinen Vorsprung vor Florian Schön von der TU Chemnitz ins Ziel retten. Damit sicherten sich die vier den Titel des Deutschen Hochschulmeisters im Team-Relay.
Am Samstag starteten Guido, Bastian, Pitt, Immanuel und Sebastian auf der 92 Kilometer langen ersten Etappe der Mad-East-Challenge. Diese wurde zugleich als deutsche Hochschulmeisterschaft ausgetragen. Bereits nach kurzer Distanz bildete sich eine Spitzengruppe mit Peter Hermann, Christian Kreuchler, Roland Golderer und Sebastian. Diese fuhr schnell einen Vorsprung heraus. Irgendwann musste Roland reißen lassen und die Fahrt wurde zu dritt fortgesetzt. Sebastian versuchte so viele Kräfte wie möglich zu schonen, da es für ihn um die Titelverteidigung bei den deutschen Hochschulmeisterschaften ging und mit Peter Hermann sein Hauptkonkurrent noch in der Spitzengruppe vertreten war. Nach zwei Dritteln der Strecke erwischte Christian ein kapitaler Plattfuß, sodass es, genau wie im letzten Jahr auf dieser Strecke, tatsächlich auf ein Duell zwischen Peter und Sebastian hinaus lief. Letzterem gelang es auch ca. 10 Kilometer vor dem Ziel einen kleinen Vorsprung heraus zu fahren. Diesen konnte Sebastian dann leider nicht halten und es ging gemeinsam auf den letzten Kilometer. Hier zahlte sich Peters Streckenbesichtigung vom Vortag aus - bei Sebastian hatte die Zeit in Anbetracht des Team-Relays dafür nicht mehr gereicht. So musste sich Sebastian letztendlich doch geschlagen geben und erreichte als Zweiter das Ziel. Er war aber keineswegs unzufrieden mit dem Ergebnis. Schließlich war ein tolles Rennen mit einem packenden Zweikampf vorausgegangen und Sebastian hatte im Vorfeld auch nicht erwartet, dass er es dem in diesem Jahr extrem starken Peter Hermann so schwer machen kann. Immanuel hatte sehr mit der anspruchsvollen und ruppigen Strecke zu kämpfen und stürzte mehrfach. Dennoch wurde er Elfter bei den Herren und Siebter in der Wertung der Deutschen Hochschulmeisterschaft. Auch Guido erwischte nicht seinen besten Tag und hatte auch wieder mit Luftverlust aus den Reifen zu kämpfen. Trotzdem konnte er sich Rang vier bei den Masters I sichern. Bastian, der in letzter Zeit viel mit Krankheiten zu kämpfen hatte und daher kaum trainieren konnte, kam auf einen ebenfalls starken elften Platz in dieser Kategorie, nachdem ihm auf dem letzten Streckenabschnitt ein wenig die Kraft ausgegangen war. Pitt konnte das Rennen defektbedingt leider nicht beenden.
Laura startete auf der kürzeren Strecke über 36-Kilometer, da auf dieser der adh-Pokal der Studenten ausgetragen wurde. Über diese Distanz konnte sie mit deutlichem Vorsprung von fast 10 Minuten gewinnen und sich somit den adh-Pokal sichern. Norman ging auf der gleichen Distanz auf die Strecke. Leider hatte er mit einem Reifenschaden zu kämpfen und war froh am Ende überhaupt das Ziel zu erreichen.
Auf der Sonntagsetappe der Mad-East starteten Bastian, Pitt, Laura und Sebastian. Letzterer setzte sich ziemlich bald nach dem Start gemeinsam mit Peter Hermann, Roland Golderer, Christian Kreuchler und Markus Werner nach vorn ab. Christian musste auf der sehr nassen Strecke schnell reißen lassen, sodass die Fahrt zu viert fortgesetzt wurde. Im Anstieg die Altenberger Bob-Bahn hinauf musste auch Markus die Segel streichen. Nach 30 Kilometern zeigte Peter dann, dass er auf dieser Etappe mit Abstand der Stärkste ist und begann ein Solo, welches ihm einen ungefährdeten Sieg bringen sollte. Derweil kämpften sich Roland und Sebastian bei teils widrigen Bedingungen durchs Osterzgebirge. Sebastian hatte heute bei Weitem nicht die guten Beine vom Vortag und war froh, dass er auf den langen ebenen Abschnitten vom Windschatten von Roland profitieren konnte. So ließ er Letzteren dann im Ziel auch den Vortritt und kam damit auf Platz drei der Tageswertung, was (wie im Vorjahr) Platz zwei in der Gesamtwertung hinter Peter Hermann bedeutete. Bastian und Pitt belegten die Plätze neun und 14 bei den Masters 1. Laura machte den Fehler, sich am Start ganz hinten anzustellen. Sie hatte sich zwar am Vortag gut gefühlt; glaubte aber, nachdem sie in den letzten drei Wochen krankheitsbedingt kaum hatte trainieren können, nicht, dass sie heute um den Sieg fahren kann. So musste Laura sich zunächst erst einmal durchs komplette Teilnehmerfeld wühlen. Die anspruchvolle Strecke kam ihr sehr entgegen und am Ende fehlten lediglich eineinhalb Minuten auf die Tagessiegerin Almut Grieb, womit sich Laura einen hervorragenden zweiten Platz auf dieser schweren Etappe sicherte.

Foto: Martin Wördehoff

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