27.05.2017-Author Král Sumavy

Für mich (Karin) ging es bereits am Samstag in Klatovy im schönen tschechischen Böhmerwald auf die erste lange Strecke in dieser Saison. Nachdem ich letztes Jahr über die 70 km gestartet bin, sollten es diesmal die 105 km sein.
Trotz Übernachtung direkt in Zielnähe hieß es sechs Uhr aufstehen, da schon 7.30 Uhr Start war.Was aber nicht wirklich schlimm war, denn die Sonne gab ihr Bestes und später sollten wir froh sein zur Nachmittagshitze schon im Ziel zu sein.
Aufgrund des Vorjahresergebnisses durfte ich im ersten Block starten und die ersten Straßenkilometer ging es neutralisiert dahin.
Nach Freigabe des Rennens folgte auch bald der erste länger Anstieg im Gelände. Es dauerte nicht lange und ich hatte ein komisches schwammiges Gefühl unter mir, was leider nicht nur am teilweise überraschend schlammigen Geläuf lag (es war doch eigentlich sooo trocken die Tage davor?). Ein Blick auf´s Hinterrad bestätigte die Befürchtung, da war schon einiges an Milch am Rahmen gelandet. Also erstmal nachpumpen und hoffen das die restliche Milch abdichtet. Aber nach kurzer Weiterfahrt ist klar, das wird nichts. Also Schlauch rein, was mit lieber Hilfe zum Glück nicht allzu lange dauerte. Da aber erst 15 km gefahren waren, war das Feld von 600 Starten noch sehr dicht und das Überholen in der Folge anstrengend und in den engen Abfahrten teils unmöglich. Hinzu kam das die Luft noch immer nicht richtig halten wollte und ich bis zur Verpflegung bei 45 km noch zweimal nachpumpen musste, erst als ich dort mit der Standpumpe ordentlich Luft bekam hielt diese dann zum Glück bis zum Ende des Rennens.
Da ich bisher fast nur pannenfreie Rennen gefahren bin, stellten sich in ungewohnter Situation so weit im Feld zurückgefallen zu sein leichte Motivationsprobleme ein. Mit der Zeit fand ich dann aber einen ganz guten Rhythmus und konnte auch noch zwei Frauen überholen.
Nach Wiederzusammenführung mit der 70km Strecke hieß es dann nochmal sich an vielen langsameren Fahrern vorbeizuschlängeln. Die Beine wurden langsam richtig schwer und ich sehnte mit schmerzenden Unterarmen das Ende jeder langen rütteligen Abfahrt herbei.
Glücklich im Ziel angekommen waren dann doch reichlich sechs Stunden vergangen. In der Gesamtwertung war das Platz sieben (zu Platz fünf fehlten nur 5 Minuten) und als Trost der 1. Platz in der AK ;-)
Die sehr abwechlungsreiche anspruchsvolle Strecke hat auf jeden Fall wieder Spaß gemacht und besonders schön und motivierend sind die vielen begeisterten Zuschauer an der Strecke!
Das nächste Rennen dann hoffentlich ohne Panne!

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