25.06.2017-UCI Marathon Weltmeisterschaft in Singen/DE

Wenn die WM schonmal im eingenen Land ist und die Qualifikation in der Tasche, kann man fast nicht nein sagen... So wurde kein Aufwand gescheut und mit viel Unterstützung von Sebastians Bruder und Lauras Schwestern ein "Abenteuerwochenendkurzurlaub" in Angriff genommen.
Um es den Kindern angenehm zu machen wurden Abstriche im Komfort in Kauf genommen und in Badeteichnähe gezeltet.
Mein (Lauras) Fuß schmerzte wie zuletzt, während der "Vorbelastung", aber am Rennsonntag war dies ertragbar.
Dank Startnummer 19 stand ich in der ersten "Box" und später in der 2. Reihe, genau zwischen A. Langvad und G. Dahle-F., der späteren Siegerin und Drittplazierten. Das war mein Höhepunkt noch vorm Start.
Ich bin bekannt für meine schlechten Startfähigkeiten. Drum war ich nach dem ersten Hügel bei dem hohen Starttempo grau und schaffte den Sprung in eine der ersten drei Gruppen nicht. Als Einzelkämpferin hatte ich mich und die hellen Schotterwege schnell satt und ließ eine Gruppe, die hinter mir in Sichtweite war aufschließen. Nach einer kurzen Erholung, vorallem mental, konnte ich viel von vorne fahren und die Gruppe dezimieren. So war ich bald mit einer Brasilianerin und Dänin (Wie cool ist das denn!) auf Verfolgungsjagd. Die Beine drehten immer besser und wir sammelten einige Fahrerinnen wieder ein. Da Lisette (DK) sich auch noch gut fühlte beschlossen wir die Flucht nach vorn. 10 sec. später hatte ich einen festen Kettenklemmer, der mich ca. 1 min kostete. Etwas verärgert fuhr ich die letzten 40km allein. Die nächste Gruppe war in Sichtweite doch für mich alleine mit dem starken Gegenwind nicht einzuholen. Im Ziel waren die Beine noch viel zu gut, aber ich zufrieden mit Platz 38. - gerade so den Sprung in die vordere Hälfte geschafft.
Sebastian startete von weiter hinten und kämpfte sich vor. In der ersten Runde stürzte er ähnlich wie M. Flückiger in Albstadt gleich zweimal hintereinander im einzigen Trail des Rundkurses, aber zog sich nur ein paar Schürfwunden zu und weiß jetzt, dass der Rücken "hält". Er kam am Ende beim Sieg von Alban Laktata als 89. ins Ziel.
Ein großer Dank geht an unsere Sponsoren für materielle und finanzielle Unterstützung und natürlich unsere Begleiter.

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