14.04.2018-40. Kyffhäuser Berglauf in Bad Frankenhausen

Sebastian berichtet vom Kyffhäuser Berglauf:
Nach Cross Country- und Straßenrennen ging es für mich am vergangenen Wochenende zum ersten Marathon, bzw. besser gesagt „Marathönchen“, denn die 59 km beim Kyffhäuser Berglauf sind erfahrungsgemäß recht schnell vorbei. Wie schon vergangene Woche zum Straßenrennen in Zusmarshausen reiste ich gemeinsam mit meinem Bruder, der für das P&S Team Thüringen an den Start ging, an. Diesmal hatten wir aber die Rollen getauscht: Während ich letztes Wochenende ganz ausnahmsweise mal auf dem Straßenrad unterwegs war, sattelte er dieses Wochenende ganz ausnahmsweise mal auf einen stollenbereiften fahrbahren Untersatz um. Aus unserem Team hatten außerdem noch Youngster Mike und „Neuzugang“ Sven den Weg nach Bad Frankenhausen gefunden.
Bei bestem Wetter verlief der Start recht reibungslos. Bis zum ersten Berg passierte nichts. Dort wurde es dann etwas ernster. Gemeinsam mit Peter Hermann und Mathias Hesse bildeten mein Bruder und ich fortan die Spitzengruppe. Am zweiten Berg des Tages ging Mathias etwas der Saft aus, sodass wir fortan zu dritt unterwegs waren. Im letzten Renndrittel setzten Immanuel und ich alles daran, unseren taktischen Vorteil auszuspielen. Leider gibt es in Bad Frankenhausen ziemlich viele Flachstücken. Und wer Peter Hermann kennt, weiß, dass man da recht schlechte Karten hat, nachhaltig wegzukommen. An der letzten Welle gelang es mir dennoch erstmal eine ordentliche Lücke zu reißen und Immanuel konnte kurz darauf auch noch zu mir springen. Leider war sein Tank dann leer, sodass ich alleine bei viel Gegenwind in der Ebene Mann-gegen-Mann-Zeitfahren mit Peter betreiben musste. Es hätte nicht viel gefehlt und es hätte gereicht. Aber, hätte, hätte … das Flachstück war dummerweise doch 500 Meter zu lang für mich. So waren wir vor der Zielabfahrt wieder zu dritt zusammen. Dort wurde es durch Fahrer der Kurzstrecke etwas brenzlig. Peter kam auf der letzten Rille etwas besser durch als wir und er entschied das Rennen für sich. Ich konnte mir Platz zwei knapp vor meinem Bruder sichern. Auch wenn es für den Sieg nicht gereicht hat, waren wir beide voll und ganz zufrieden mit dem Rennen. Spaß hat‘s auf jeden Fall gemacht.
Sven war im ersten Teil des Rennen noch lange in Sichtkontakt zu einer größeren Verfolgergruppe unterwegs und konnte später gemeinsam mit Jonas Hummel aufschließen. Wie es sich gehört, nahm Sven kurz vorm Ziel noch eine Bodenprobe und finishte als starker Gesamt-12. Mike war anfangs noch mit Sven bzw. kurz dahinter unterwegs. Leider verfehlte er die an einer Abzweigung die Strecke und sammelte im Folgenden einige Bonus-Höhenmeter. In Anbetracht dieser Tatsache war sein 26. Gesamtrang noch ein durchaus respektables Ergebnis.

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