02.06.2018-Author Král Sumavy

Sven berichtet:

Zum Auftakt der diesjährigen Marathon-Man-Europe Serie ging es für mich nach Klatovy/Tschechien. Die Anreise erfolgte Freitag Abend, mit Arbeitskollege Eric und Radfreund Tobias, schnell noch die Startunterlagen am Sportplatz in Klatovy geholt und ab ging es in unsere Unterkunft. Start der Mitteldistanz über 72 km und 2152 hm, für welche ich mich entschied, sollte 9:00 Uhr erfolgen. Da die Internet Seite dieser Veranstaltung auf meinem Smartphone nicht funktionierte und ich auch sonst keine Infos gefunden habe wie die Einteilung der Startgruppen abläuft, war der Samstag morgen getreu dem Motto "zeitiges kommen sichert gute Startplätze". Gegen 8 Uhr war der schöne Markplatz von Klatovy erreicht, welcher als Start fungierte. Schnell fielen mir die 3 mit Flatterband eingeteilten Startblöcke ins Auge, da ich bei diesem Rennen zum ersten mal teilnahm rechnete ich damit aus dem letzten Startblock starten zu müssen, ähnlich wie eine Woche zuvor in Markersbach. So sortierte ich mich brav in die erste Reihe des dritten Blocks ein, doch zufrieden war ich damit noch nicht. Die zwei vorderen Blöcke waren jeweils noch leer und so ging ich zu einem der Verantwortlichen um mit meinen wenigen Brocken Schulenglisch zu fragen wie sich die Aufstellung erklärt. 1. Block Lizenz, 2. Block MME und Folgeteilnahmen mit entsprechendem Ergebnis, 3. Block Ersteilnahme. Schnell rückte ich vor in die erste Reihe des mittleren Startblocks, um mich herum füllte es sich nun zügig, bis fünf Minuten vor dem Start fand sich niemand im Lizenzblock ein, plötzlich entfernte die Rennleitung das vorderste Flatterband und somit stand ich mittig in vorderster Reihe. Ich konnte mein Glück kaum fassen, schon viel pünktlich 9 Uhr der Startschuss. Ich kam gut weg und befand mich in der ca. 25 Fahrer starken Spitzengruppe welche mächtig am Hahn zog, zu schnell für mich... nach ca 5 km ließ ich reißen und entschloss mich mein eigenes Tempo zu gehen, fortan fuhr ich allein durch den schönen Böhmer Wald bis ich nach 25 km auf einen Tschechischen Racer auffuhr, welcher ein solides Tempo machte und wir ab dort gemeinsam Kilometer sammelten. Die Strecke war sehr abwechsungsreich, steile Wurzelrampen, Geröllabfahrten, flowige Trails und zwei Bachdurchquerungen, welche nur zu Fuß zu bewältigen waren, alles war dabei. Mein Tschechischer Mit-Heizer fungierte dabei gewisser maßen als Bahn-Räumer für mich, weil er sämtliche zu überholenden Kurz-, Mittel- und Langstreckler lautstark in Landessprache zur Seite argumentierte. Dadurch konnten wir gut Tempo machen und so überquerte ich nach 3:25 h auf Platz 15 liegend zufrieden das Ziel.

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