03.06.2018-Miriquidi Bike Challenge

Bastian Wauschkuhn berichtet:

Nachdem am Samstag unsere ganz kleinen Nachwuchsfahrer weitere Erfahrungen beim Kids-Race sammeln durften, standen am Sonntag einige der Großen am Start bei der MBC in Gelobtland bei Marienberg. Sebastian nahm standesgemäß die 90-km-Strecke in Angriff, während sich Guido, Pitt und ich auf 60 km vergnügten.

In Anbetracht Sebastians herausragender Form, die er in den letzten Wochen bei Straßenrennen gezeigt hatte und dem Vorgeschmack beim Vorbelasten in seinem GA2-Tempo am Samstag Nachmittag, welcher ich selbst bis zur Schmerzgrenze Zeuge werden durfte, war mir ziemlich klar, dass nur ein akuter technischer Defekt seinen Sieg hier gefährden könnte. Nach einem netten familiären Grillabend in unserer Ferienwohnung bei Fam. Riedel stand somit seinem Erfolg fast nichts mehr im Weg. Und so kam es dann auch, dass er ziemlich ungefärdet trotz eines kleinen Umwegs auf der ersten von drei Runden nach 3h38min das Rennen für sich entscheiden konnte. Mit mehreren Minuten Rückstand folgte Matthias Reinfried der anfänglich noch mit Sebastian unterwegs gewesen war, dann aber dem Tempo nicht mehr folgen konnte.

Auf der Mittelstrecke über 60 km war mehr Bewegung im Feld. Guido und Pitt hielten sich in direkter Verfolgung der Spitze auf Plätzen 4 bis 6, während ich beim Start etwas eingeklemmt war und so im ersten Singletrail etwas an Boden verlor und auf Position 10 liegend in die Verfolgung ging. Ich konnte dann innerhalb der ersten Runde den Kontakt zu Pitt herstellen, der leider unmittelbar vor mir liegend in einer sich schließenden Rechtskurve mit Geschwindigkeitsüberschuß einen Abstecher ins Fichtenreisig machte und sich dabei leider einen Reifen aufschlitze. Die Reparatur gelang schließlich mit großem zeitlichen Verlust. Dennoch konnte er das Rennen gut zu Ende fahren und belegte den 24. Gesamtpatz bzw. 12. AK. Nach 2 1/2 h ging mir langsam die Kraft aus, sodass ich Guido auf Platz 6 vor mir liegend bis ins Ziel nicht mehr erreichen konnte. Dafür fehlten mir eindeutig die Grundlagenkilometer in diesem Jahr. Aber immerhin kann ich mit dem geringen Trainingsaufwand und der zurückliegenden Krankheitsgeschichte mit dem Endergebnis von Platz 7 gesamt und AK 3. ganz zufrieden sein. Die Tendenz geht hoffentlich jetzt wieder aufwärts. Die Strecke hat großen Spaß gemacht und bietet von allem etwas, allein die Auschilderung könnte an einigen wenigen Stellen noch verbessert werden.

Ein ganz großer Dank geht an Laura Hoffmueller, die sich um die Ver"bottle"ung der Aktiven und der 5 1/2 kleinen NachwuchsfahrerInnen gesorgt hat.

Nächster Renneinsatz ist bereits am kommenden Samstag beim Malevil Cup.

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